Ich schlug beruflich zunächst einen Weg ein, der meinen Eltern den Schweiß auf die Stirn trieb: „Ich werde von Beruf Sohn“, lautete der großartige Plan. Einzig, meine Erziehungsberechtigten akzeptierten ihn nicht. Weder nach der Schule, noch nach dem Magisterstudium in Geschichte, Kultur- und Medienwissenschaften. Blöd, aber mit dem Abschluss war vom Taxifahrer bis zum Medienmogul alles möglich.
Ich entschied mich für den Mittelweg und wurde freier Journalist. Nach Tätigkeiten für TV, Radio, Online, Zeitungen und für ein Vier-Sterne-Hotel kam im Jahr 2018 das Jobangebot, Pressesprecher bei der Polizei Paderborn zu werden, gerade recht. Öffentlicher Dienst, mit 36 zur Ruhe setzen, perfekt. Aber Pustekuchen!
Mein Plan funktionierte wieder nicht, denn ich fing an, für die Polizei in den sozialen Medien zu schreiben. Mit Humor, Witz und Storytelling. Mittlerweile haben meine Texte eine monatliche Aufrufrate von 2,5 Millionen. Der Rest sind Geschichten und stehen in meinem ersten Buch mit dem Namen „Lageberichte“.
Es geht also weiter.
